IndianerLeben - Innenwelten indianischer Kulturen


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü




Mädchen der Clayoquot

Worum geht es in diesem Buch?

Wenige Orte auf der Welt kannten eine so große kulturelle Vielfalt wie das indianische Nordamerika. Wie lebte es sich als Frau oder als Mann in diesen Kulturen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gab es? Muss das Bild des »Indianers« korrigiert werden?

Zwölf Männer und Frauen aus zehn verschiedenen Völkern schildern mit einfachen und bewegenden Worten das Leben in freier Natur, den Umgang mit Tieren und Pflanzen, Liebe und Sexualität, Heilwissen und Zeremonien und frühe Begegnungen mit Europäern. In packenden Erzählungen entsteht erstmals ein repräsentatives Bild der indianischen Welt aus der Sicht der Indianer.

Einführung und knappe Zwischentexte des Herausgebers, umfangreiche Themen- und Quellenverzeichnisse sowie 47 seltene zeitgenössische Fotografien ergänzen diese Folge von »Innenansichten« indianischer Kulturen.

Die autobiographischen Texte wurden aus entlegenen Fachzeitschriften zusammengetragen und zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt, wobei einige stilistische Besonderheiten der indianischen Sprachen behutsam übernommen wurden.

Die 47 Dokumentaraufnahmen des Fotografen Edward S. Curtis (1868-1952) entstanden ungefähr im selben Zeitraum wie die Lebensbeschreibungen. Sie zeigen Gesichter von Menschen aus den vorgestellten Kulturen und illustrieren einige der berichteten Ereignisse. Für die Abbildungen dieser Buchausgabe wurde vor allem auf die wenigen noch erhaltenen und daher seltenen Papierabzüge zurückgegriffen.

Ein umfangreiches Themenverzeichnis am Ende des Buchs ermöglicht es dem Leser, wie ein Völkerkundler neutrale Begriffe für unterschiedliche kulturelle Verhaltensweisen zu finden. Die Erstveröffentlichung wurde mit Erfolg im Pädagogikstudium (interkulturelle Kommunikation) und im Schulunterricht eingesetzt. Die genaue Dokumentation der Quellen genügt wissenschaftlichen Ansprüchen.

Das Buch richtet sich uneingeschränkt an Leser aller Altersstufen. Zugunsten der Lesbarkeit wurde weitgehend auf Fachbegriffe verzichtet. »Spannend zu lesen wie ein Roman und zugleich äußerst informativ« – so fand der TV-Journalist Gert Scobel.



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü